
Mutmaßlicher Sprengstofffund – Ermittlungen gehen weiter
n-tv
Die Insassen des Autos in U-Haft, der explosive Fund gesprengt - nun laufen die Ermittlungen weiter nach dem Sprengstofffund auf der A3. Erhärtet sich die Spur in die Geldautomatensprenger-Szene?
Die Insassen des Autos in U-Haft, der explosive Fund gesprengt - nun laufen die Ermittlungen weiter nach dem Sprengstofffund auf der A3. Erhärtet sich die Spur in die Geldautomatensprenger-Szene?
Wiesent (dpa/lby) - Nach dem Großeinsatz auf der Autobahn 3 mit der Sprengung eines mutmaßlich explosiven Fundes in einem Wagen muss das bayerische Landeskriminalamt (LKA) nun viele offene Fragen klären. Vor allem: Erhärtet sich die Spur in die Szene der Geldautomaten-Sprenger, die seit Jahren deutschlandweit aktiv sind?
Ermittelt werde weiter in alle Richtungen, hatte ein LKA-Sprecher am Freitag gesagt. Hinweise auf einen politischen Hintergrund hatte es zunächst nicht gegeben. Nach Angaben einer LKA-Sprecherin haben sich am Wochenende keine neuen Erkenntnisse in dem Fall ergeben. Die Ermittlungen würden weiter fortgesetzt.
Und das war passiert: In der Nacht zum Freitag hatten Polizisten auf der A3 bei Wiesent im Landkreis Regensburg ein Auto kontrolliert - und dabei mutmaßlichen Sprengstoff, Brecheisen und einen Benzinkanister gefunden. Ob es sich um eine zufällige oder eine gezielte Kontrolle handelte, war zunächst unklar.
Ein größeres Polizeiaufgebot sicherte den Einsatzort weiträumig ab. Spezialisten des LKA aus München wurden angefordert und kamen am Morgen vor Ort zu dem Schluss, dass der Fund zu gefährlich für einen Transport nach München sei - und sprengten ihn kontrolliert an Ort und Stelle.













