
Merz, Macron und Starmer fordern Iran zum Stopp seiner Angriffe auf
n-tv
Israel und die USA haben am Morgen Luftangriffe gegen den Iran gestartet. Frankreichs Präsident Macron warnt vor "schwerwiegenden Folgen" für die internationale Sicherheit. Deutliche Kritik kommt aus Norwegen und Spanien.
Israel und die USA haben am Morgen Luftangriffe gegen den Iran gestartet. Frankreichs Präsident Macron warnt vor "schwerwiegenden Folgen" für die internationale Sicherheit. Deutliche Kritik kommt aus Norwegen und Spanien.
Frankreich, Deutschland und Großbritannien haben in einer gemeinsamen Erklärung die jüngsten iranischen Angriffe auf Staaten in der Region scharf verurteilt. Die drei Regierungen fordern Teheran auf, sofort von willkürlichen militärischen Aktionen abzusehen und umgehend zu diplomatischen Gesprächen zurückzukehren, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von frankreichs Präsident Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und dem britischen Premierminister Keir Starmer.
Zuvor hatte Macron vor einer "gefährlichen" Eskalation in der Region gewarnt. "Die derzeitige Eskalation ist für alle gefährlich" und "muss aufhören", erklärte Macron bei X. Zudem forderte er im Namen Frankreichs eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen.
Macron warnte, dass der Ausbruch eines Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran "schwerwiegende Folgen" für die internationale Sicherheit insgesamt habe. Er sprach sich zudem dafür aus, dass das iranische Volk die Entscheidungsmacht zurückerhalten sollte - "je früher desto besser".
Großbritannien betont unterdessen, dass der Iran niemals Atomwaffen entwickeln dürfe. Großbritannien sei bereit, seine Interessen zu verteidigen, teilt die Regierung in London mit. Aus Regierungskreisen verlautet zudem, Großbritannien habe sich nicht an den Militärschlägen beteiligt. Premierminister Keir Starmer habe eine Krisensitzung abgehalten und werde im Anschluss mit Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz telefonieren.













