
Mehr Straftaten im Bahnbereich in MV - aber weniger Gewalt
n-tv
Zuletzt wurde verstärkt über die Sicherheit in Zügen und auf Bahnhöfen debattiert. In MV zeigen die Zahlen der Delikte im Bahnbereich nach oben. Gewaltstraftaten werden aber weniger.
Zuletzt wurde verstärkt über die Sicherheit in Zügen und auf Bahnhöfen debattiert. In MV zeigen die Zahlen der Delikte im Bahnbereich nach oben. Gewaltstraftaten werden aber weniger.
Schwerin (dpa/mv) - Die Bundespolizei hat in Zügen und an Bahnhöfen in Mecklenburg-Vorpommern zuletzt zwar insgesamt mehr Straftaten festgestellt, aber die Zahl der Gewaltstraftaten ging zurück. Insgesamt registrierte die Behörde im zurückliegenden Jahr 6.283 Straftaten in Zügen und an Bahnhöfen im Land, wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm mitteilte. Früheren Angaben zufolge waren es 2024 genau 5.766 und im Jahr davor 5.257 Taten.
Die Bundespolizei registrierte nach eigenen Angaben 2025 im Bahn-Kontext 373 Gewaltstraftaten, nach 506 im Vorjahr und 376 im Jahr 2023. Dazu zählen laut Behörde etwa Körperverletzungen, Raubdelikte, Straftaten gegen die persönliche Freiheit, die öffentliche Ordnung oder auch Widerstand etwa gegen Polizistinnen und Polizisten.
Die mit Abstand am häufigsten festgestellten Straftatbestände im Bahn-Kontext seien Betrugs- und Untreuedelikte, vor allem Schwarzfahren, sowie Sachbeschädigung. In beiden Bereichen sind die Zahlen den Angaben zufolge im Gegensatz zu den Gewaltdelikten zuletzt gestiegen.
Im Bereich Betrugs- und Untreuedelikte stellte die Bundespolizei nach eigenen Angaben 2025 genau 2.224 Delikte fest, nach 1.743 im Vorjahr und 1.404 im Jahr davor. Bei Eigentumsdelikten, zu denen vor allem Sachbeschädigung zählt, waren es im zurückliegenden Jahr 1.940 Fälle, 2024 genau 1.818 und 2023 nur 1.602.













