
Mann pöbelt an Stolperstein für jüdische Nazi-Opfer
n-tv
Ein Mann wütet an einem Erinnerungsort für Holocaust-Opfer im Berliner Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf - ausgerechnet am 9. November. Die Polizei muss einschreiten.
Berlin (dpa/bb) - Ein 29 Jahre alter Mann soll im Berliner Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf vor einer Kirche eine Kerze von einem sogenannten Stolperstein weggetreten und volksverhetzende Äußerungen gerufen haben. Nach Eintreffen der von Zeugen alarmierten Polizei beleidigte der alkoholisierte Mann mehrfach eine Polizistin, wie die Polizei mitteilte.
Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,6 Promille. Der Verdächtige wurde für erkennungsdienstliche Maßnahmen in einen Polizeigewahrsam gebracht, aus dem er später wieder entlassen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz nahm Ermittlungen auf.
Der Vorfall in der Kieler Straße ereignete sich am Abend des 86. Jahrestags der Pogromnacht der Nazis gegen die Juden am 9. November 1938. Stolpersteine erinnern an die Wohnorte jüdischer Opfer der Nazis.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












