
Mütter flehen Putin an: Datenleck deckt Verzweiflung auf
Frankfurter Rundschau
Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen verheerend. Wie die eigene Bevölkerung auf der Suche nach Angehörigen leidet, zeigt eine aktuelle Datenpanne.
Moskau – Eltern suchen ihre Kinder, Ehefrauen ihre Männer: Ein großes Datenleck hat enthüllt, wie verzweifelt Familien in Russland Erklärungen suchen, was mit ihren Angehörigen im Ukraine-Krieg passiert ist. Häufig ist es die Ungewissheit, die Militärangehörige dazu bringt, dem Kreml zu schreiben. „Ich flehe Sie an, helfen Sie mir, meinen Sohn zu finden. Ist er verwundet, in Gefangenschaft oder tot?“ – es ist einer der knapp 9500 Hilferufe, die russische Bürger zwischen Ende April und Anfang September 2025 an die Menschenrechtsbeauftragte im Kreml geschrieben haben. Durch eine Sicherheitslücke sind unzählige Schreiben öffentlich geworden.













