
Linke stellt Weichen für Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
n-tv
Sozialsprechstunden, Heizkostenchecks, 9-Euro-Ticket: Die Linke verspricht konkrete Hilfe im Alltag. Mit Eva von Angern als Spitzenkandidatin zieht sie in den Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt.
Sozialsprechstunden, Heizkostenchecks, 9-Euro-Ticket: Die Linke verspricht konkrete Hilfe im Alltag. Mit Eva von Angern als Spitzenkandidatin zieht sie in den Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt.
Naumburg (dpa/sa) - Die Linke zieht mit Fraktionschefin Eva von Angern an der Spitze in den Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt. Auf einer Vertreterversammlung in Naumburg im Burgenlandkreis wurde von Angern als Spitzenkandidatin nominiert. 88 Delegierte stimmten mit Ja, das entspricht einer Zustimmung von 81,5 Prozent. Es gab zwölf Nein-Stimmen und acht Enthaltungen.
In ihrer Rede betonte von Angern, sie wolle, dass niemand in Armut leben müsse - kein Kind und kein Rentner. "Armut ist in unserem reichen Land einfach überflüssig." Nötig seien ein starker Sozialstaat und starke Kommunen.
Die Linke-Spitzenkandidatin teilte auch gegen die politische Konkurrenz aus. "Die AfD wird dieses Land niemals regieren", sagte sie. Sie kritisierte, dass die AfD einen Kampf gegen die unabhängige Justiz, gegen Kirchen, gegen Inklusion, gegen Menschen mit Migrationshintergrund, gegen die freie Presse und gegen die Freiheit von Kunst und Kultur führe.
Auf den Plätzen zwei und drei landeten mit dem Studenten Eric Stehr und der früheren MDR-Moderatorin Antonia Kaloff zwei Kandidaten, die bisher keine Landtagsabgeordneten sind. Auf Platz vier steht Co-Landeschef Hendrik Lange.













