
Lies: SPD ist Partei der Arbeit und der Bildung
n-tv
Mit Vizekanzler Klingbeil diskutiert Niedersachsens SPD in Springe über ihre Ausrichtung. Die Themenpalette reicht von Kitas und Grundschulen über das Bürgergeld bis zu einer neuen Gesundheitsabgabe.
Mit Vizekanzler Klingbeil diskutiert Niedersachsens SPD in Springe über ihre Ausrichtung. Die Themenpalette reicht von Kitas und Grundschulen über das Bürgergeld bis zu einer neuen Gesundheitsabgabe.
Springe (dpa/lni) - Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies will seine SPD als Partei der Arbeit und der Bildung profilieren. "Wir kümmern uns um das, was Arbeit sichert", sagte der SPD-Landesvorsitzende bei der Jahresauftaktklausur seiner Partei in Springe bei Hannover.
In puncto Bildung sieht der Regierungschef dabei insbesondere in der Sprachförderung im Kindesalter einen Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe. Die Anfangsjahre in Krippe, Kita und Grundschule seien zentral, sagte er. Lies zeigte sich dabei auf Nachfrage auch offen für eine Diskussion darüber, den Kitabesuch im letzten Jahr vor der Grundschule verpflichtend zu machen.
Er sei "zutiefst überzeugt, wenn die Kinder in die Kita gehen, ist es ein Mehrwert für die Kinder", sagte der SPD-Politiker. "Und ich möchte eben nicht, dass wir Kinder, die zum Beispiel Sprachdefizite haben, sozusagen außerhalb von Kita qualifizieren, sondern ich möchte sie auch gesellschaftlich mitnehmen, also in der Kita. Also ich finde, das ist eine Debatte, die man führen kann."
Der Regierungschef betonte, er sei noch nicht so weit zu sagen, ein verpflichtendes Kitajahr müsse eingeführt werden. Es sei immer schöner, das nicht staatlich regeln zu müssen. "Aber wir müssen ja auch eine Antwort geben, wenn wir sagen, Sprachförderung unterstützen, wie wir das denn leisten können." Entscheidend sei, ob es einen Mehrwert für die Kinder dadurch gebe.













