
Lage in Syrien: Warum wir nicht wegschauen dürfen
Frankfurter Rundschau
Syrien ist nicht sicher – und wird es lange nicht sein. Das zeigen auch die jüngsten Ereignisse in den bisher kurdischen Gebieten. Der Kommentar
Es sind ikonische Bilder, die uns aus dem nordostsyrischen Rakka erreichen. In jener Stadt, in der Rebellen im Jahr 2013 eine Statue von Diktator Baschar al-Assads Vater zu Boden brachten, riss eine Gruppe von Männern an diesem Montag, 13 Jahre später, eine von den Kurd:innen aufgestellte Frauenstatue ein – sie sollte ein Symbol der Gleichberechtigung sein. Jetzt liegt die Macht in der Stadt am Euphrat nach heftigen Kämpfen und einem Rückzug der kurdischen Einheiten in den vergangenen Tagen wieder in den Händen der syrischen Zentralregierung. Und die Statue der „freien Frau“ liegt am Boden.
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