
Krankenhäuser in Gardelegen und Salzwedel sollen bleiben
n-tv
In der dünn besiedelten Altmark ist es schwierig, Krankenhäuser wirtschaftlich zu betreiben. Aktuell ist das deutlich in Gardelegen und Salzwedel. Für die Patienten soll sich aber nichts ändern.
In der dünn besiedelten Altmark ist es schwierig, Krankenhäuser wirtschaftlich zu betreiben. Aktuell ist das deutlich in Gardelegen und Salzwedel. Für die Patienten soll sich aber nichts ändern.
Gardelegen/Salzwedel (dpa/sa) - In der besonders dünn besiedelten Altmark sollen die Krankenhausstandorte Gardelegen und Salzwedel trotz aktueller Liquiditätsprobleme erhalten bleiben. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) trat Gerüchten zu Schließungen entgegen. Das Land werde für Liquidität sorgen und einen Engpass überbrücken. Um wie viel Geld es genau geht, ließ sie offen.
Konkret dreht es sich um Extra-Geld von Krankenkassen, auf das das Altmark-Klinikum derzeit wartet. Laut der Ministerin steht das Geld den Kliniken zu, weil sie für die Region die Versorgung in den Bereichen Chirurgie, Geburtshilfe, Inneres und Pädiatrie sicherstellen.
Dafür erhielten sie bereits einen sogenannten Sicherstellungszuschlag. Der habe aber nicht ausgereicht, um wirtschaftlich arbeiten zu können. "Wir haben immer zugezahlt", sagte Grimm-Benne. Das Ministerium habe festgestellt, dass ein zusätzlicher Zuschlag fällig ist. "Die Höhe muss dann mit den jeweiligen Kassen verhandelt werden." Für 2023 und 2024 sei das per Gutachten festgelegt worden.
"Im Moment sind alle Kassen leer", sagte Grimm-Benne weiter. Die Verhandlungen mit den Krankenkassen zögen sich, die Höhe der nötigen Gelder werde angezweifelt. An der Stelle springe das Land nun vorübergehend ein.













