
Kommunen erwarten Ansturm auf Wiederaufbaufonds
n-tv
Düsseldorf/Stolberg (dpa/lnw) - Kommunen und Dachorganisationen der Wirtschaft haben den Betroffenen der Flutkatastrophe Hilfestellung bei den Anträgen zum Wiederaufbaufonds zugesagt. Sie dringen zugleich auf eine möglichst rasche Auszahlung der Gelder. Auch ein vereinfachtes Planungs- und Vergaberecht für ein schnelles Vorgehen vor Ort mahnen die kommunalen Spitzenverbände in NRW an. Die Anträge für den Wiederaufbaufonds können ab Freitag gestellt werden.
"Die Kommunen werden nun alles daran setzen, die Betroffenen so gut und so umfassend wie möglich zu beraten. Der Ansturm in den ersten Tagen wird groß sein", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds NRW, Christof Sommer, am Montag der dpa. "Die Hilfen geben den Menschen und Unternehmen eine Perspektive. Das ist für die Zukunft der betroffenen Gebiete überlebenswichtig", betonte er. Stolbergs Bürgermeister Patrick Haas erklärte, die Beantragung werde in der Kupferstadt sowohl online als auch in Bussen vor Ort möglich sein, in denen auch eine Beratung gewährleistet werden könne. "Wir begrüßen sehr, dass 80 Prozent aller entstandenen Schäden ersetzt werden sollen. Das ist nach der Erfahrung der letzten Flutkatastrophen an Oder und Elbe ein funktionierendes Modell."
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