
Koalitionsrechner: Wer mit wem in Mainz?
n-tv
Richtungsentscheidung im Westen: In Rheinland-Pfalz liegt die CDU in den Umfragen zur Landtagswahl am 22. März knapp vor der SPD. Welche Mehrheitsverhältnisse zeichnen sich im Mainzer Landesparlament ab? Ein Blick auf die rechnerisch möglichen Koalitionsoptionen.
Richtungsentscheidung im Westen: In Rheinland-Pfalz liegt die CDU in den Umfragen zur Landtagswahl am 22. März knapp vor der SPD. Welche Mehrheitsverhältnisse zeichnen sich im Mainzer Landesparlament ab? Ein Blick auf die rechnerisch möglichen Koalitionsoptionen.
Rheinland-Pfalz steht vor der Wahl: Bei der Neubesetzung der Volksvertretung im sechstgrößten Bundesland sind am vierten Sonntag im März rund 3,3 Millionen Wahlberechtigte dazu aufgerufen, die Zusammensetzung des Landtags zu bestimmen. Zwei Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg blickt ganz Deutschland gespannt auf den Urnengang im Westen: Kommt es in Mainz zum Machtwechsel? Oder gelingt der SPD auf den letzten Metern im Wahlkampf doch noch eine Trendwende?
Umfragen deuten bisher einen knappen Wahlausgang an: Der Vorsprung der CDU vor der SPD wirkt allerdings nicht uneinholbar. Die AfD kann demnach auf kräftige Stimmenzuwächse hoffen. Die Umfragewerte der Grünen bewegen sich dagegen weitgehend stabil bei rund 9 Prozent. Für die FDP allerdings sagen die Umfragewerte Probleme voraus: Die Liberalen könnten in Rheinland-Pfalz den Wiedereinzug in den Landtag verpassen. Welche Regierungsbündnisse wären auf Grundlage der jüngsten Umfragewerte rein rechnerisch möglich?
Hinweis: Der ntv-Koalitionsrechner basiert bis zum Wahltermin auf den jeweils aktuellsten Umfragewerten und wird am Wahlabend laufend anhand von Prognosen und Hochrechnungen aktualisiert.
Der amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer muss nicht nur um seine Wiederwahl fürchten. Selbst im Fall eines klaren Wahlsiegs der SPD könnte ihm mit der FDP einer seiner derzeitigen Koalitionspartner verloren gehen. Die Liberalen fungieren in der bestehenden Landesregierung bisher noch als der kleinere der beiden Juniorpartner. Schweitzers Aussichten, eine rot-gelb-grüne Ampelkoalition in Rheinland-Pfalz fortzusetzen, stehen schlecht. Ohne die FDP im Landtag dürfte es für ihn allein mit den Grünen nicht mehr zu einer tragfähigen Mehrheit reichen.













