
Exil-Iraner fordern bei Demos Regimewechsel
n-tv
Es geht um den Iran-Krieg und ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD - die Hamburger City ist am Wochenende bei mehreren Demos zur Bühne für unterschiedliche politische Forderungen geworden.
Es geht um den Iran-Krieg und ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD - die Hamburger City ist am Wochenende bei mehreren Demos zur Bühne für unterschiedliche politische Forderungen geworden.
Hamburg (dpa/lno) - Mehr als 2.500 Exil-Iraner sind am Wochenende in der Hamburger Innenstadt gegen die Führung in Teheran auf die Straße gegangen. Nachdem bereits am Samstag nach Polizeiangaben rund 700 Menschen für einen "freien Iran und einen Regimewechsel" demonstriert hatten, versammelten sich am Sonntag laut Lagezentrum etwa 1.900 Menschen in der Mönckebergstraße und forderten: "Die Mullahs müssen weg".
Zu der Demo am Sonntag hatte die Constitutionalist Party of Iran aufgerufen. Viele Demonstranten hielten Bilder des Oppositionspolitikers Reza Pahlavi - Sohn des 1979 gestürzten Schahs - in die Höhe. Lautstark forderten sie Demokratie für den Iran. Auch israelische und US-Flaggen wurden geschwenkt.
Zu der Demonstration am Samstag hatte der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) aufgerufen. Sprecher forderten bei der Auftaktkundgebung an der Moorweide unweit des Dammtor-Bahnhofs ebenfalls einen Regimewechsel, lehnten eine ausländische Einmischung jedoch ab. Allein das iranische Volk habe die legitime Befugnis, über die Zukunft des Landes zu bestimmen, hieß es.
Zeitgleich waren auf dem Gänsemarkt einige Dutzend Gegendemonstranten zusammengekommen. Sie forderten eine Fortsetzung der Militärschläge der USA und Israels. "Wer jetzt gegen die Befreiungsoperation demonstriert, will faktisch, dass das Regime an der Macht bleibt – trotz seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit", hieß es in dem Aufruf.













