
"Klares Zeichen" gefordert - Prozess um Mord an Polizisten
n-tv
Im Saarland beginnt der Prozess um tödliche Schüsse auf einen Polizisten. Die Polizeigewerkschaft verlangt, dass der Fall umfassend aufgearbeitet wird - und nötige Konsequenzen gezogen werden.
Im Saarland beginnt der Prozess um tödliche Schüsse auf einen Polizisten. Die Polizeigewerkschaft verlangt, dass der Fall umfassend aufgearbeitet wird - und nötige Konsequenzen gezogen werden.
Saarbrücken (dpa/lrs) - Zum Beginn des Prozesses um tödliche Schüsse auf einen Polizisten in Völklingen fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft eine konsequente Aufarbeitung des Falls. Am Ende müsse Gerechtigkeit für den Getöteten stehen, teilt der Landesverband der Gewerkschaft mit.
Ein heute 19-Jähriger soll im August 2025 einen 34 Jahre alten Polizeioberkommissar erschossen haben. Er muss sich ab heute vor dem Landgericht Saarbrücken wegen Mordes verantworten.
Es handele sich um ein erschütterndes Verbrechen, das weit über den Einzelfall hinausgehe, erklärte die Gewerkschaft: "Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten ist längst kein Ausnahmephänomen mehr, sondern vielfach bittere Realität im täglichen Dienst." Sie müsse konsequent verfolgt und unmissverständlich sanktioniert werden.
Das Leid der Angehörigen dürfe nicht folgenlos bleiben. "Dieses Verfahren muss deutlich machen, dass der Rechtsstaat seine Schutzkräfte nicht im Stich lässt", fordert die Gewerkschaft.













