
Israel tötet Pressesprecher der Revolutionsgarden
n-tv
Ali Mohammed Naini dient seit mehr als vier Jahrzehnten den iranischen Revolutionsgarden. Zuletzt ist er als deren Pressesprecher im Einsatz. Nun kommt er bei einem israelischen Luftschlag ums Leben.
Ali Mohammed Naini dient seit mehr als vier Jahrzehnten den iranischen Revolutionsgarden. Zuletzt ist er als deren Pressesprecher im Einsatz. Nun kommt er bei einem israelischen Luftschlag ums Leben.
Die iranischen Revolutionsgarden melden den Tod ihres Sprechers, Ali Mohammed Naini. Israels Armee bestätigte, dass dieser in der Nacht bei einem Angriff der israelischen Luftwaffe getötet worden sei. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor Israel und die USA für den tödlichen Angriff auf den General verantwortlich gemacht.
Die Garden würdigten Naini als langjährigen Kommandeur, der mehr als vier Jahrzehnte im Dienst der islamischen Revolution gestanden habe. Israels Militär bezeichnete ihnen als "wichtigsten Propagandisten" der Revolutionsgarden, der Terroranschläge gegen den Staat Israel gefördert habe. Die israelische Armee drohte, sie werde weiterhin gegen Kommandeure und wichtige Vertreter der iranischen Führung vorgehen.
Der Iran griff derweil Israel am Morgen und am Vormittag (Ortszeit) mit Raketen an. Unter anderem in Tel Aviv mussten sich die Menschen deshalb in Schutzräume begeben. Im Großraum der Küstenmetropole wurde laut Polizei ein Haus getroffen und beschädigt. Berichte über Opfer gab es bislang nicht.
Die iranische Führung unterdessen hat die Mitarbeiter des Geheimdienstes dazu aufgerufen, den "Feinden im In- und Ausland" die Sicherheit zu entziehen. In einer Mitteilung auf dem X-Profil des neuen obersten Führers, Modschtaba Chamenei, hieß es weiter, nach dem Tod von Geheimdienstchef Ismail Chatib müssten die "übrigen Beamten und Mitarbeiter dieses sensiblen Ministeriums" diese Lücke ausgleichen.













