
Iran vor dem Chaos: Chameneis Tod erschüttert Machtgeflecht – Phase großer Instabilität droht
Frankfurter Rundschau
Nach dem Tod von Chamenei steht der Iran vor einem Stresstest. Die Nachfolgefrage und die Reaktionen der USA könnten das Regime auf die Probe stellen.
Teheran – Ajatollah Ali Chamenei ist tot, auch weitere Spitzen des Machtapparats gelten als getötet. Nach den Angriffen der USA und Israels schwankt die Stimmung im Iran zwischen Trauer und Jubel – zwischen Hoffnung und Angst. Während Exil-Iraner weltweit den Tod des Religionsführers feiern, steht im Land selbst vordergründig eine Frage im Raum: Kann das System ohne seine zentrale Figur stabil bleiben? Präsident Massud Peseschkian sprach von einer „Kriegserklärung“ Washingtons und kündigte Vergeltung an – ein Signal nach innen wie nach außen, dass das Regime Handlungsfähigkeit demonstrieren will. Peseschkian nannte Vergeltung und Blutrache „Pflicht und legitmes Recht“, auf das der Iran nun zurückgreifen wird.













