
Iran droht Feinden weltweit mit Verfolgung an Freizeit- und Touristenorten
n-tv
Noch beschränken sich die militärischen Handlungen im Iran-Krieg auf den Nahen Osten. Nach Angaben des iranischen Militärs stehen Feinde der Islamischen Republik aber auf der ganzen Welt unter Beobachtung - und könnten auch in ihrer Freizeit angegriffen werden.
Noch beschränken sich die militärischen Handlungen im Iran-Krieg auf den Nahen Osten. Nach Angaben des iranischen Militärs stehen Feinde der Islamischen Republik aber auf der ganzen Welt unter Beobachtung - und könnten auch in ihrer Freizeit angegriffen werden.
Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, droht politischen wie militärischen Gegnern mit einer Verfolgung bis in den Urlaub und die Freizeit auf der ganzen Welt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, sagte er, Verantwortliche, Kommandeure, Piloten und Soldaten stünden unter Beobachtung. Fortan würden für sie weltweit Ausflugsziele, Erholungsgebiete sowie touristische Zentren nicht mehr sicher sein. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP beschränkt sich diese Drohung allerdings auf Militärangehörige der USA und Israels. Außerdem hieß es vom Militär, der Iran baue weiterhin Raketen.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte am Donnerstagabend gesagt, der Iran sei mittlerweile nicht mehr in der Lage, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen. Der Iran feuert weiterhin Raketen auf Israel und Energieanlagen in benachbarten Golfstaaten.
In der Nacht zu Freitag wurde der Sprecher der iranischen Revolutionsgarden, Ali Mohammed Naini, bei einem israelischen Luftangriff getötet. Die Garden würdigten Naini als langjährigen Kommandeur, der mehr als vier Jahrzehnte im Dienst der islamischen Revolution gestanden habe. Israels Militär bezeichnete ihn als "wichtigsten Propagandisten" der Revolutionsgarden, der Terroranschläge gegen den Staat Israel gefördert habe. Die israelische Armee drohte, sie werde weiterhin gegen Kommandeure und wichtige Vertreter der iranischen Führung vorgehen.
Quelle: ntv.de, dsc/dpa













