
IOC befasst sich mit Infantino-Rede bei Trumps Friedensrat
RTL
FIFA-Boss Infantino sitzt beim Friedensrat von Donald Trump ganz nah bei Viktor Orban und Javier Milei – und kündigt eine strategische Partnerschaft an. Das IOC reagiert überrascht.
FIFA-Boss Infantino sitzt beim Friedensrat von Donald Trump ganz nah bei Viktor Orban und Javier Milei – und kündigt eine strategische Partnerschaft an. Das IOC reagiert überrascht. Das IOC will sich mit dem Auftritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino bei der ersten Sitzung des umstrittenen Friedensrats von US-Präsident Donald Trump befassen. „Wir werden uns das anschauen und zur angeblichen Unterzeichnung von Dokumenten recherchieren“, sagte Kirsty Coventry, Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees, am Rande der Winterspiele in Mailand. Infantino, der als Fußball-Weltverbandschef auch IOC-Mitglied ist, hatte am Vortag „eine echte Partnerschaft“ zwischen Trumps Friedensrat und der FIFA verkündet. Die IOC-Chefin sagte, sie habe zu dem Thema „nicht viel zu sagen“, weil sie noch nichts von der Sache gehört habe. Sie verwies darauf, dass die olympische Dachorganisation sich weiter politisch neutral verhalten werde. „Ich denke, das ist der einzige Weg für uns als Organisation, Fairness an den Wettkampfstätten zu ermöglichen“, sagte Coventry. Auf Nachfrage betonte sie: „Die olympische Charta ist sehr klar, was von den Mitgliedern erwartet wird.“ Infantino hatte bei der ersten Zusammenkunft des von Trump gegründeten Friedensrats vorn auf dem Podium Platz genommen, ganz in der Nähe von Argentiniens Präsident Javier Milei und Ungarns Regierungschef Viktor Orban. „Jeder muss den Frieden unterstützen“, sagte der Schweizer bei seiner kurzen Rede. Danach zeigte er einen Werbespot, in dem es hieß, dass im Gazastreifen unter anderem Spielfelder sowie ein Stadion für bis zu 25.000 Zuschauer gebaut werden sollen. Trump sagte, die FIFA werde helfen, 75 Millionen Dollar für Projekte in Gaza zu sammeln, die mit Fußball zu tun haben sollen.

Manchmal kommt der Olympische Gedanke vielleicht auch einfach aus der Hüfte. Nachdem das „Penis-Gate” bei den diesjährigen Winterspielen in aller Munde ist, gesteht ein italienischer Arzt nun, dass er bei einem Skispringer eine Penis-Vergrößerung vorgenommen hat. Ob dieser aber überhaupt bei Olympia am Start ist, verrät er nicht.












