
Indien: Regierung verheimlicht zehntausende Tote durch Schlangenbisse
Frankfurter Rundschau
Seit Jahren sterben in Indien massenweise Menschen durch Schlangenbisse. Eine Studie belegt weitaus drastischere Toten-Zahlen als die Regierung eingesteht.
Neu Delhi - Nicht nur die Corona-Pandemie hat Indien hart getroffen: Zehntausende sterben jedes Jahr durch Schlangenbisse - darauf deutet zumindest eine Studie hin. Die Regierung hingegen versuchte bisher die Gefahr kleinzureden.
Die Studie wurde bereits im Jahr 2020 veröffentlicht. Daran waren eine Vielzahl an Universitäten und Forschungsstätten beteiligt. Unter anderem auch die Oxford Universität und der indische Rat für medizinische Forschung. Die Ergebnisse der Studie zeigten ein ganz anderes Bild als das der Regierung.
Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass es in Indien durchschnittlich 58.000 Tote pro Jahr durch Schlangenbisse gibt. Die Ministerin für Gesundheit und Familienfürsorge Ashwini Kumar Choubey erklärte hingegen im Jahr 2018, dass es damals lediglich 689 Tote durch Schlangenbisse gab. Vor dem Hintergrund der repräsentativen Studie erschien dies wie eine Farce.

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