
Viele Lern-Apps sind nicht für deutsche Kinder gemacht – Eltern sollten darauf „verzichten“
Frankfurter Rundschau
Lern-Apps sollen bereits Grundschulkindern beim Lernen helfen. Dabei sollten Eltern darauf achten, woher die Software kommt, die ihre Kinder nutzen.
Hamburg – Konzentrationsprobleme, Gereiztheit, Schlafschwierigkeiten – ein übermäßiger Gebrauch von Tablets, Smartphones und anderen Bildschirmmedien kann bei Kindern negative Konsequenzen haben. Experten bestätigen, dass eine frühe Nutzung Babys und Kleinkindern schaden könne. „Es ist ungünstig, wenn Eltern bei kleinen Kindern digitale Medien zur Beruhigung oder Ablenkung einsetzen, wenn diese verärgert oder traurig sind“, sagt Rudolf Kammerl, Professor für Pädagogik mit Schwerpunkt Medienpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media. Die Ablenkung wirke sich negativ auf die Entwicklung aus, weil Kinder lernen müssten, mit ihren Gefühlen und deren Ursachen umzugehen. „Medien ersetzen diesen Lernprozess durch äußere Reize, ohne das eigentliche Gefühl zu bearbeiten.“













