
Hillary Clinton: US-Regierung versucht, Trump aus Epstein-Affäre zu ziehen
n-tv
Als Ende Januar Millionen Seiten von Epstein-Akten veröffentlicht werden, fällt unter anderem der Name Clinton auf. In einem Fernsehinterview spricht Hillary Clinton über die Verstrickung. Sie hat einen Verdacht, was der Justizausschuss zu bezwecken versuche.
Als Ende Januar Millionen Seiten von Epstein-Akten veröffentlicht werden, fällt unter anderem der Name Clinton auf. In einem Fernsehinterview spricht Hillary Clinton über die Verstrickung. Sie hat einen Verdacht, was der Justizausschuss zu bezwecken versuche.
Die ehemalige First Lady der USA, Hillary Clinton, glaubt, dass Donald Trump und die US-Regierung etwas zu vertuschen versuchen. Bei der Veröffentlichung der Epstein-Akten sehe sie Ungereimtheiten, sagte die demokratische Politikerin in der Sendung "Maischberger". "Die schlampige Art und Weise, wie diese Regierung versucht hat, diese Akten zu verbergen, sich über das Gesetz hinwegzusetzen, das Trump selbst unterzeichnet hat, lässt mich vermuten, dass sie etwas zu verbergen hat", so Clinton. "Ich denke, dass sie um Präsident Trump besorgt sind."
Bei einer Anhörung im Januar hätte der Justizausschuss "perfekte, legitime Fragen gestellt", um die Aufmerksamkeit von Trump wegzuleiten, sagte Clinton weiter. Die frühere Außenministerin fuhr energisch fort: "Sie haben etwas zu verbergen. Aber ich weiß nicht, was es ist."
Die 78 Jahre alte Politikerin betonte, dass weder ihr Mann noch sie selbst etwas zu verheimlichen hätten. Die Clintons tauchten mehrfach in den Epstein-Akten auf. Beide wurden aus diesem Grund ebenfalls vor den Untersuchungsausschuss geladen. Zwar wollten Bill und Hillary Clinton zunächst nur schriftlich aussagen, doch das ließ der Kongress nicht durchgehen. Beide müssen sich in Person den Fragen während einer nicht-öffentlichen Sitzung stellen.
Hillary Clinton forderte einmal mehr, die Befragung öffentlich zugänglich zu machen. "Wir haben nichts zu verbergen. Wir haben gesagt, dass wir öffentlich aussagen würden. Wir ziehen das vor. Wir wollen Transparenz", sagte die Ex-First-Lady im ARD-Talk "Maischberger". Und sie schob hinterher: "Das sind diejenigen, die die Aufmerksamkeit umleiten. Sie versuchen, Leute von seiner (Trumps, Anm. d. Red.) Unschuld zu überzeugen." Clinton wisse nicht, "ob jemals alle Unterlagen veröffentlicht werden, wie sie eigentlich laut dem Gesetz sollten". Sie hoffe, dass offene Fragen zur Beteiligung des US-Präsidenten noch beantwortet werden. Doch diese Anhörungen seien "eine Anstrengung, um Trump zu schützen. Wovor, kann ich nicht sagen."













