
Hannah Arendt und Gershom Scholem: Der Konflikt um die „Banalität des Bösen"
Frankfurter Rundschau
Ein neuer Band zeigt die erbitterte Debatte zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem. Es geht um Ton, Haltung und die Grenzen des Urteils.
Wer in der Geschichte nach ähnlich verhärteten Positionen sucht wie heute in der Nahost-Debatte, muss nur einen Blick in den Band „Vorträge und Aufsätze 1961 bis 1977“ von Hannah Arendt werfen. Gewiss: Jede Zeit steht für sich und lässt sich nicht einfach auf gegenwärtige Fragen übertragen. Aber sie kann ein Beispiel geben – vor allem dann, wenn an die Stelle des Diskurses nur noch Vorwürfe treten und das Gespräch nicht mehr klärt, sondern spaltet.
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