
Glasfaserausbau in Thüringen - was muss ich wissen?
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Thüringen belegt beim Glasfaserausbau derzeit bundesweit den letzten Platz. Die Landesregierung will das ändern. Wie Hausbesitzer herausfinden, wann ihr Anschluss kommt.
Thüringen belegt beim Glasfaserausbau derzeit bundesweit den letzten Platz. Die Landesregierung will das ändern. Wie Hausbesitzer herausfinden, wann ihr Anschluss kommt.
Erfurt (dpa/th) - Beim Glasfaserausbau hinkt Thüringen anderen Bundesländern bislang hinterher. Die Landesregierung will das ändern und dafür auch viel Geld in die Hand nehmen. Doch wie bekommen eigentlich Hausbesitzer im Freistaat mit, wann ihre Adresse tatsächlich angeschlossen wird? Und wer bezahlt das alles? Die wichtigsten Fragen und die Antworten darauf im Überblick.
Bislang hat nach Angaben des Infrastrukturministeriums knapp jeder Vierte Haushalt im Freistaat einen Glasfaseranschluss. Das sei bundesweit der letzte Platz. Regional gibt es aber erhebliche Unterschiede - in Weimar etwa sind es nur fünf Prozent. Im Landkreis Hildburghausen hingegen 43 Prozent. Um gegenzusteuern, nimmt der Freistaat eine Milliarde Euro bis 2030 in die Hand. Damit soll vor allem dort der Ausbau gefördert werden, wo private Firmen nicht genug Potenzial sehen.
Jüngst wurden Mittel für über 25.000 Haushalte in kleinen Ortschaften freigegeben. Demnächst sollen weitere knapp 21.000 Adressen bestimmt werden, die einen Anschluss bekommen. Wer wissen will, wie es in seinem Landkreis konkret aussieht, kann sich auf der Homepage der Thüringer Glasfasergesellschaft informieren. Dazu sind in Thüringen private Anbieter wie die Telekom oder Deutsche Glasfaser tätig und veröffentlichen immer mal wieder größerer Projekte.
In der Regel bündeln private Anbieter in gewissen Regionen die Interessenten. Kommen genug Kunden zusammen, sodass es sich lohnt, fällt die Entscheidung für einen Ausbau. Teils schreiben auch Kommunen den Ausbau aus, Firmen können sich darauf bewerben. Dafür können dann auch Fördermittel beantragt werden.













