
Geschichten verbinden - Buchmesse will Begegnungen schaffen
n-tv
Vom 18-Stunden-Lesemarathon bis zu Debüt-Bühnen: Die Buchmesse in Leipzig will mit neuen Formaten und vielfältigen Gästen die Lese-Community zusammenbringen.
Vom 18-Stunden-Lesemarathon bis zu Debüt-Bühnen: Die Buchmesse in Leipzig will mit neuen Formaten und vielfältigen Gästen die Lese-Community zusammenbringen.
Leipzig (dpa/sn) - Die Leipziger Buchmesse setzt mit ihrem Programm in diesem Jahr auf Gemeinsamkeiten und Zusammenhalt. Vom Messe-Motto "Wo Geschichten uns verbinden" gehe die Botschaft aus, dass Leserinnen und Leser Teil einer Gemeinschaft seien, sagte Direktorin Astrid Böhmisch. "Wir waren und sind eine riesige Community-Veranstaltung."
Bei der Messe und dem dazugehörigen Festival "Leipzig liest" stehen vom 19. bis 22. März rund 2.000 Veranstaltungen auf dem Programm. Dazu gehören zahlreiche Lesungen, aber auch Diskussionsrunden und Preisverleihungen. Bei den Ausstellerzahlen bewege sich die Messe leicht "über dem Vorjahr", als 2.040 Aussteller in Leipzig waren. Das sei ein großer Vertrauensbeweis der Branche, sagte Böhmisch.
Die Bandbreite der erwarteten Autorinnen und Autoren ist groß. Sie reicht von der Feminismus-Ikone Alice Schwarzer bis hin zu Social-Media-Star Daniela Katzenberger. Erwartet werden unter vielen anderen auch Sebastian Fitzek, Robert Menasse, Lukas Rietzschel, Sophie Passmann, die Musikerin und Autorin Judith Holofernes, Bernhard Schlink, Marc-Uwe Kling und Lutz van der Horst.
Neu ist ein 18-stündiger Lesemarathon: Autoren, Politiker und Bürgerinnen und Bürger werden nonstop den 627-Seiten-Roman "Unterleuten" von Juli Zeh lesen. Auch die Autorin selbst werde dabei sein - und die Buchmesse-Direktorin Böhmisch wird ebenfalls eine Lese-Etappe übernehmen.













