
Gemeinsam von Aufrüstung profitieren - neues Netzwerk
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Von Start-up über Großkonzern bis zu Forschungsinstitut - sie sind Teil eines Netzwerks in Rheinland-Pfalz, das Kräfte in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bündeln soll. Es winkt viel Geld.
Von Start-up über Großkonzern bis zu Forschungsinstitut - sie sind Teil eines Netzwerks in Rheinland-Pfalz, das Kräfte in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bündeln soll. Es winkt viel Geld.
Mainz (dpa/lrs) - Ein milliardenschweres Sondervermögen soll die Bundeswehr in Zeiten geopolitischer Krisen wieder flott machen. Auch andere Staaten rüsten kräftig auf. Das verspricht für Unternehmen ein großes Geschäft. Einen Teil des Kuchens wollen nicht nur längst in der Sicherheits- und Verteidigungstechnik aktive Firmen haben, sondern auch welche, die mit Rückgängen in anderen Branchen zu kämpfen haben und diese kompensieren wollen.
In Rheinland-Pfalz ist nun ein neues Netzwerk aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstanden, das Kontakte herstellen, den Austausch vertiefen und so neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen soll. Es geht etwa um Kooperationen von Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Segmenten, von Künstlicher Intelligenz (KI) bis hin zu Automobilzulieferern.
In Mainz wurde der neue SVI-Hub ins Leben gerufen. SVI steht für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Ihm gehören zunächst rund 30 Mitglieder an, darunter Großunternehmen wie Daimler Truck mit seinem Werk in Wörth oder die General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH in Kaiserslautern, die unter anderem militärische Brückensysteme herstellt, aber auch weniger bekannte, kleinere Unternehmen, die in ihren Nischen teils Weltmarktführer sind. Das Spektrum reicht von KI-Experten bis hin zu Spezialisten für CNC-Zerspanung zur Formung komplexer Bauteile.
Ergänzt wird das Netzwerk durch Forschungseinrichtungen, darunter das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) oder das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) spricht von einem imaginären Ort für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit.













