
Erste Kundgebungen rund um die Münchner Sicherheitskonferenz
n-tv
Die Münchner Sicherheitskonferenz wird regelmäßig von Protesten begleitet. Zum Start der Tagung in der bayerischen Landeshauptstadt prangte ein Banner an einem Kran. Weitere Demonstrationen folgten.
Die Münchner Sicherheitskonferenz wird regelmäßig von Protesten begleitet. Zum Start der Tagung in der bayerischen Landeshauptstadt prangte ein Banner an einem Kran. Weitere Demonstrationen folgten.
München (dpa/lby) - Mehrere tausend Menschen werden und wurden anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz zu Demonstrationen in der Innenstadt erwartet. Thematisch stand am Freitag unter anderem die politische Situation im Iran im Fokus. Auf dem Odeonsplatz kamen nach Polizeiangaben rund 1.100 Menschen zusammen, um gegen die iranische Führung zu protestieren. Veranstalter war das Bündnis Nationaler Widerstandsrat Iran (NWRI).
Es habe keine Störungen gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Auch für das Wochenende sind Demonstrationen angekündigt.
Tenor der Iran-Kundgebung am Nachmittag war einem NWRI-Sprecher zufolge, dass weder eine Politik der Beschwichtigung noch Krieg oder ausländische Intervention eine Lösung herbeiführen würden. Ein Wandel müsse vielmehr durch das iranische Volk und dessen Widerstand erreicht werden. Per Videobotschaft sagte demnach NWRI-Präsidentin Maryam Rajavi, der Weg zur großen Veränderung sei "der organisierte Aufstand", in dem "die rebellischen Jugendlichen und die Aufstandszentren die entscheidende Rolle spielen".
Rajavi richtete sechs Forderungen an die Politiker bei der Sicherheitskonferenz, darunter sofortiges Handeln des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, um Hinrichtungen von Gefangenen des Aufstands und politischen Gefangenen zu verhindern, Erleichterungen für den Zugang zu freiem Internet sowie die Schließung iranischer Botschaften und die Ausweisung von Diplomaten.













