
Erneut Schüsse in Berlin - Mann lebensgefährlich verletzt
n-tv
Schüsse auf Geschäfte oder Lokale, auch auf Wohnungen oder Häuser. Die Polizei reagiert mit verschärften Kontrollen. Doch in den vergangenen Tagen häufen sich solche Vorfälle wieder.
Schüsse auf Geschäfte oder Lokale, auch auf Wohnungen oder Häuser. Die Polizei reagiert mit verschärften Kontrollen. Doch in den vergangenen Tagen häufen sich solche Vorfälle wieder.
Berlin (dpa/bb) - Bei erneuten Schüssen in Berlin ist ein 37-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann saß in einem Auto, auf das ein Unbekannter in Tegel vom Gehweg aus feuerte, wie die Polizei mitteilte. Weitere Schüsse fielen demnach in Kreuzberg. Verletzte gab es dort laut Polizei nicht. Ob es einen Zusammenhang gibt zwischen den Vorfällen, ist unklar. Zuvor hatte RBB-Radio 88,8 berichtet.
Eine Mordkommission habe in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts übernommen, sagte ein Polizeisprecher zu dem Vorfall in der Buddestraße. Nach einem "B.Z."-Bericht wurde der 37-Jährige von den Schüssen im Oberkörper getroffen. Auf Fotos war zu sehen, dass das Fenster auf der Beifahrerseite ein Einschussloch aufwies. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft befindet sich der Mann inzwischen außer Lebensgefahr.
Die Schüsse in Kreuzberg gleichen Vorfällen in den vergangenen Tagen: Unbekannte gaben in der Nacht in der Ritterstraße mehrere Schüsse auf ein Mehrfamilienhaus ab. Polizisten stellten mehrere Einschusslöcher in den Fenstern einer Wohnung fest, wie die Polizei mitteilte.
Erst am Mittwochabend wurden auf eine Wohnungstür in Berlin-Köpenick mehrere Schüsse abgefeuert. Verletzt wurde bei dem Vorfall in einem Mehrfamilienhaus laut Polizei niemand. Am Sonntag wurde auf eine Shishabar in Berlin-Wedding geschossen. Dabei wurde ein Mensch durch Glassplitter leicht verletzt. Sonntagabend gab es Schüsse auf eine Werkstatt in Neukölln. Verletzt wurde dabei niemand.













