
Ein Toter nach heftigem Starkregen in Portugal
n-tv
Sturmtief "Leonardo" wütet über weiten Teilen Spaniens und Portugals. Neben starken Regenfällen ist sogar Schnee möglich. In den Unwettergebieten werden Tausende Menschen evakuiert, ein Autofahrer stirbt in den Fluten.
Sturmtief "Leonardo" wütet über weiten Teilen Spaniens und Portugals. Neben starken Regenfällen ist sogar Schnee möglich. In den Unwettergebieten werden Tausende Menschen evakuiert, ein Autofahrer stirbt in den Fluten.
Außergewöhnlich viel Starkregen ist über der Iberischen Halbinsel niedergegangen. Sowohl in Portugal als auch in Spanien galt wegen des Sturmtiefs "Leonardo" erhöhte Alarmbereitschaft. Im Süden Spaniens wurden nach Angaben der Behörden mehr als 3500 Menschen evakuiert. Zudem blieben fast überall in Andalusien die Schulen geschlossen, Straßen und Bahnlinien wurden gesperrt. In Portugal kam im Südosten ein Mensch durch das Unwetter ums Leben. Auch Marokko meldete extreme Niederschläge.
Der spanische Wetterdienst gab für Teile Andalusiens die höchste Alarmstufe aus und warnte vor möglichen Überschwemmungen und Erdrutschen. Der Boden in der Region sei durch die Regenfälle der vergangenen Tage bereits stark gesättigt und "die Flüsse haben schon jetzt sehr viel Wasser", sagte Rubén del Campo, der Sprecher des spanischen Wetterdienstes Aemet. Und nun komme durch "Leonardo" noch "eine außergewöhnliche Menge an Regen" hinzu. Die starken Winde und Niederschläge über der Iberischen Halbinsel sollen noch bis Samstag andauern.
Die höchste Alarmstufe Rot wurde für die Gebirgsregionen von Grazalema und Ronda sowie für das Gebiet um die Meerenge von Gibraltar ausgegeben. Im Ort Grazalema in der Provinz Cádiz regnete es nach Angaben des Sprechers des Wetterdienstes am heutigen Mittwoch so viel "wie es in Madrid im ganzen Jahr regnet".
Im Süden Spaniens bestand die Gefahr, dass mehrere Flüsse wegen des Starkregens über die Ufer treten. Betroffen war fast ganz Andalusien, mit Ausnahme der östlichen Provinz Almería. Fast überall in der Region schlossen die Schulen und etwa 3500 Menschen wurden im Westen der Region vorsichtshalber evakuiert.













