
Ein Schuss in den Ofen und weitere Lehren vom CDU-Parteitag
n-tv
Mit einem starken Ergebnis bei der Vorstandswahl zerstreut die CDU Zweifel an ihrem Chef und Kanzler Merz. Angela Merkel wird herzlich empfangen. Doch das ist nicht alles - fünf Lehren vom Parteitag in Stuttgart.
Mit einem starken Ergebnis bei der Vorstandswahl zerstreut die CDU Zweifel an ihrem Chef und Kanzler Merz. Angela Merkel wird herzlich empfangen. Doch das ist nicht alles - fünf Lehren vom Parteitag in Stuttgart.
1. Merz hat volle Rückendeckung
Bei Parteitagen geht es auch immer um "Signale", die sie ins Land hinaussenden. Bei diesem Treffen in Stuttgart hat die CDU deutlich gemacht: Auf ihren Vorsitzenden Friedrich Merz lässt sie nichts kommen. Mit 91,17 Prozent bestätigten ihn die Delegierten ihn im Amt, ein warmer Applaus regnete gut zehn Minuten auf ihn herab und auch andere Parteigrößen wie Ministerpräsidenten und Generalsekretär Carsten Linnemann stellten sich eindeutig hinter ihn.
Damit beweist die CDU wieder einmal: Sie ist die Partei der Regierungsprofis. Den Delegierten war klar, wie es wirken würde, wenn Merz ein deutlich schlechteres Ergebnis als vor zwei Jahren erhalten hätte. Zufrieden sind sicher nicht alle, das wurde auch in der ständigen Forderung nach mehr Reformen deutlich. Ein sehr weitgehender Antrag der Jungen Union zu Rente und Gesundheit wurde aber nicht angenommen - damit hielten die Delegierten auch Merz den Rücken frei. Kurzum: Die CDU schließt die Reihen vor ihrem Kanzler.
2. Lifestyle-Teilzeit war ein gigantischer Schuss in den Ofen













