
Ein „Albtraum“, eine „Provokation“ – der Minister, der Frankreich spaltet
Die Welt
Kein anderes Mitglied der neuen französischen Regierung wird so angefeindet wie Pap Ndiaye. Geht es um seine Hautfarbe oder darum, dass er als Vertreter der amerikanischen Woke-Culture gilt? Nein – das eigentliche Problem liegt in der Gesellschaft selbst.
„Die entflammbaren Themen abkühlen“, mit diesem Anspruch trat Pap Ndiaye Anfang vergangenen Jahres sein Amt als Direktor des Pariser Museums der Immigration an. Nun darf er sich diesen Satz auch als Motto für seine neue Aufgabe als französischer Erziehungsminister über den Schreibtisch hängen.
Der Historiker Ndiaye, 56, mag als Spezialist der amerikanischen Sozialgeschichte die Technik des kühlen Blicks beherrschen, er mag als Intellektueller den Ruf haben, stets als argumentierender Vermittler aufzutreten und menschlich für seinen ausgesprochen besonnenen Charakter geschätzt werden: Kein anderes Mitglied der neuen französischen Regierung wurde so angefeindet wie er.

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