
Dubioser US-Investor interessiert sich für größten deutschen Stahlkonzern
Süddeutsche Zeitung
Thyssenkrupp will seine Tochter TKSE, Deutschlands größten Stahlhersteller, verkaufen. Bisher verhandelt der Konzern mit indischen Bietern. Nun äußert auch ein US-Investor mit zweifelhaftem Ruf Interesse.
Deutschlands größter Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) steckt in der Krise – doch das schreckt Bieter offenbar nicht ab: Schon im September verkündete der indische Rivale Jindal Steel, die Duisburger Thyssenkrupp-Tochter mit 26 000 Beschäftigten kaufen zu wollen. Die Inder haben sich bereits die Bücher angeschaut und verhandeln mit dem Essener Mutterkonzern Thyssenkrupp. Dessen Chef Miguel López bezeichnete die Gespräche zuletzt als intensiv. Am Donnerstag warf nun auch ein US-Investmentfonds überraschend seinen Hut in den Ring: die Flacks Group, die auf die Sanierung von Krisenfirmen spezialisiert ist. Sollten sich Thyssenkrupp und Jindal Steel nicht einigen können, sei man „bereit, ein Angebot abzugeben“, sagte Flacks-Chef Michael Flacks der Nachrichtenagentur Reuters.













