
DLRG: 30 Badetote im Jahr 2025 in MV
n-tv
Ostsee, Binnenseen und Flüsse werden im Sommer gern zur Abkühlung genutzt. Doch die Gewässer können tückisch sein, vor allem wenn man sich überschätzt. Das zeigt die Statistik der tödlichen Unfälle.
Ostsee, Binnenseen und Flüsse werden im Sommer gern zur Abkühlung genutzt. Doch die Gewässer können tückisch sein, vor allem wenn man sich überschätzt. Das zeigt die Statistik der tödlichen Unfälle.
Rostock (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr 30 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Das war ein Todesopfer mehr als im Vorjahr 2024, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Verunglückten um 23 Männer und sieben Frauen.
Die meisten tödlichen Unfälle wurden 2025 im Nordosten mit 13 in der Ostsee registriert. Elf betrafen Seen, ein Mensch ertrank in einem Fluss, einer in einem Teich und vier in sonstigen Gewässern. Die meisten Todesopfer gab es laut DLRG in der Altersgruppe 81 Jahre und mehr (7). Besonders viele Badetote wurden im August (7) und im Mai (6) registriert.
Bundesweit verzeichnete die DLRG im vergangenen Jahr 393 tödliche Unglücke in den Gewässern. Das seien 18 Todesfälle weniger als im Jahr 2024. Insgesamt 22 Opfer (2024: 30) kamen in den Meeren ums Leben. Während die DLRG für die Nordsee mit fünf Fällen zwei mehr als im Vorjahr erfasste, waren es für die Ostsee 17 Todesfälle und damit zehn weniger als 2024.
"Gerade unter männlichen Jugendlichen und jungen Männern sind Übermut und Selbstüberschätzung leider weit verbreitet und ebenso wie der Konsum von Alkohol mitursächlich für tragische Unfälle", sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Unter allen Todesopfern bekannten Geschlechts seien auch 2025 vier von fünf männlich (82 Prozent). In MV waren es rund 77 Prozent.













