
Die umkämpften Olympischen Spiele in Moskau
n-tv
Auch 1980 ist die Welt nicht in Ordnung. Heute vor 41 Jahren werden die Olympischen Sommerspiele im Zentralen Lenin-Stadion in Moskau eröffnet. Über 40 Länder sind nicht dabei. Sie boykottieren die Spiele, die auch als "Chemiker-Spiele" in die Geschichte eingehen.
Es war die wohl spektakulärste Eröffnungsfeier, die Olympische Spiele bis dahin gesehen hatten. Im Zentralen Lenin-Stadion (heute Luschniki), in dem 103.000 Zuschauer Platz fanden, war am 19. Juli 1980 ein ganzer Tribünenblock mit Statisten bestückt worden. Mit bunten Fähnchen erzeugten die "Sowjetmenschen" riesige Bilder, passend zu den Geschehnissen im Stadion. Dort spielte sich bei den ersten Sommerspielen in einem kommunistischen Staat bis dahin Ungesehenes ab. Beim Einmarsch der Athletinnen und Athleten liefen einige Nationen hinter der Olympia-Flagge statt hinter ihrer eigenen her. Es war ein Zeichen des Protestes gegen den Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan.
Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











