Die großen Momente bedürfen nur weniger Worte – und dieser ARD-Mann trifft sie perfekt
Die Welt
Olympia bedeutet auch stundenlange TV-Übertragungen von ARD und ZDF. WELT hat zugeschaut. Ein Kommentator schafft es, mit nur wenigen Worten zu bewegen. Und eine Expertin zeigt ihrer Berufsgattung, wie der Job richtig geht. Die TV-Gewinner der Winterspiele.
Olympia bedeutet auch stundenlange TV-Übertragungen von ARD und ZDF. WELT hat zugeschaut. Ein Kommentator schafft es, mit nur wenigen Worten zu bewegen. Und eine Expertin zeigt ihrer Berufsgattung, wie der Job richtig geht. Die TV-Gewinner der Winterspiele. ARD und ZDF haben Olympia in die Wohnzimmer gebracht. Wenn die Spiele in Italien mit der Abschlussfeier am Sonntagabend (ab 20 Uhr) enden, werden die beiden Sender 220 Stunden live im linearen TV gesendet haben. Über drei Millionen Menschen schauten im Schnitt zu. Dazu kamen 1400 Stunden Sport online im Livestream. Genügend Zeit für Moderaten, Kommentatoren und Experten, um sich auszuzeichnen oder beim Publikum herauszustechen. Die großen Gold-Momente, die auch zu großen TV-Momenten werden können, waren aus deutscher Sicht diesmal zwar rar gesät. Man denke dabei etwa an Langlauf-Kommentator Jens-Jörg Rieck vor vier Jahren in Peking („Ja hast du denn die Pfanne heiß? Es ist Gold!“). WELT hat dennoch genau hingesehen und kürt die drei Perlen der öffentlich-rechtlichen Olympia-Berichterstattung. Die Verlierer natürlich auch – siehe Textende. „Wir alle ...“ – Pause – „... halten die Luft an.“ Woher wusste er das? Wie verdammt noch mal hatte sich Daniel Weiss Zugang in das heimische Wohnzimmer verschafft? Vor allem jetzt, wo er doch einen der größten Momente dieser Olympischen Spiele 2026 begleiten sollte.













