Der Kölner Aktionismus ist selbstzerstörerisch
Die Welt
Mit Lukas Kwasniok wollte der unstete 1. FC Köln ein neues, besseres Kapitel schreiben wollte. Doch der Klub schafft es einfach nicht, die Geduld für eine nachhaltige Entwicklung aufzubringen.
Mit Lukas Kwasniok wollte der unstete 1. FC Köln ein neues, besseres Kapitel schreiben wollte. Doch der Klub schafft es einfach nicht, die Geduld für eine nachhaltige Entwicklung aufzubringen. Am frühen Sonntagabend wurde vollzogen, was sich bereits 24 Stunden zuvor abgezeichnet hatte. „Trotz leidenschaftlicher und ordentlicher Auftritte war zuletzt ein klarer Abwärtstrend in unserer Entwicklung erkennbar. Wir haben zu wenige Punkte geholt – das ist die Realität“, erklärte Thomas Kessler, der Sport-Geschäftsführer des 1. FC Köln. Lukas Kwasniok, der erst seit Saisonbeginn Trainer des Bundesliga-Aufsteigers war, wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Bereits am Samstag war klar, dass es für Kwasniok keine Zukunft mehr geben kann. Denn bereits nach dem 3:3 (2:2) im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach hatte Kessler jegliche Rückendeckung für den 44-Jährigen vermissen lassen. Schon da war das Urteil gefallen. Insofern war es ein Trainer-Rauswurf mit Ansage.













