DFB-Frauen vor dem ersten Schritt nach Brasilien
ZDF
Alles andere als ein Sieg gegen Slowenien kommt für die deutschen Fußballerinnen zum Auftakt der WM-Qualifikation in Dresden nicht infrage.
Alles andere als ein Sieg gegen Slowenien kommt für die deutschen Fußballerinnen zum Auftakt der WM-Qualifikation in Dresden nicht infrage. Bundestrainer Christian Wück war damals noch umfänglich bei den männlichen U17-Junioren eingebunden, als die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im Oktober 2022 das stimmungsvolle Flair im fast ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion genoss. Im ersten Länderspiel nach der begeisternden EM in England heimsten die DFB-Frauen stehende Ovationen für ein 2:1 gegen Frankreich ein: Alexandra Popp hatte damals ein Doppelpack geschnürt. Nun kehrt das deutsche Team zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Slowenien (Dienstag 17:45 Uhr/ARD) an jenen Schauplatz im Herzen der Elbmetropole zurück. Die beim FC Chelsea angestellte Führungskraft Sjoeke Nüsken erinnert sich noch sehr gerne an die besondere Atmosphäre: "Meine Vorfreude ist riesig. Die Stimmung 2022 war richtig, richtig cool." Eine ganze Woche konnten sich die Spielerinnen diesmal auf das erste Länderspiel des Jahres vorbereiten. "Wir haben ein klares Ziel, uns für die WM zu qualifizieren, natürlich im besten Fall ohne Umwege. Dafür müssen wir genug Schritte machen. Eine Weltmeisterschaft ist noch mal größer als eine Europameisterschaft", sagte Wück auf der Abschlusspressekonferenz am Montag. Nur der Sieger der Vierergruppe löst direkt das Ticket für die WM 2027 in Brasilien. Deshalb muss der 52-Jährige die zweite Herausforderung vier Tage später gegen den ärgsten Konkurrenten Norwegen mitdenken (Samstag 18 Uhr/ZDF-Livestream). Slowenien, 38. der FIFA-Weltrangliste, ist der Außenseiter. Im Klassiker gegen Norwegen mit Weltklassespielerinnen wie Ada Hegerberg oder Caroline Graham Hansen gehe es in Stavanger auf Kunstrasen darum, "dass wir uns nicht ihre Spielweise aufzwingen lassen".













