
Der Satz, der die Wahrheit über Trump verrät
n-tv
Die Welt rätselt wieder einmal über die Motive des US-Präsidenten: Welche Ziele verfolgt er mit dem Krieg gegen den Iran? Seine Sprecherin verrät, wie Donald Trump Entscheidungen fällt. Er bezieht zwar "Fakten" ein, entscheidet aber am Ende nach "Gefühl".
Die Welt rätselt wieder einmal über die Motive des US-Präsidenten: Welche Ziele verfolgt er mit dem Krieg gegen den Iran? Seine Sprecherin verrät, wie Donald Trump Entscheidungen fällt. Er bezieht zwar "Fakten" ein, entscheidet aber am Ende nach "Gefühl".
Es ist bekannt, dass hinter Donald Trumps Methode, die Öffentlichkeit in den USA und im Rest der Welt durch Überfrachtung kirre zu machen, Strategie steckt. Maßgeblich erfunden hat sie sein früherer Berater Steve Bannon. Von ihm stammt das Zitat "Flood the zone with shit", also: "Flute den (öffentlichen) Raum mit Scheiße". Bannon hatte vor allem die Medien im Auge, die er mit immer neuen Aufregern überfordern wollte. "Wenn sie sich an einer Sache festbeißen, erledigen wir schon die nächste", sagte er.
Nur haben es Trump und seine Mitstreiter offenkundig übertrieben. Entstanden ist eine Parallelwelt aus Halbwahrheiten, alternativen Fakten, Schummeleien und glatten Lügen, die ein Eigenleben führt. Der Präsident und seine Vertrauten glauben fest an das, was sie sagen und erfinden. Unterdessen versucht die Welt, einen Weg aus dem Irrgarten zu finden. Die Folge ist ein stetes Rätselraten über die Motive Trumps. Warum zum Beispiel ließ er den Iran angreifen? Was soll das Ziel des Krieges sein?
Mal strebt Trump einen Machtwechsel im Iran an ("Ich will nur Freiheit für das Volk"), dann wieder nicht. Er erklärt, dem Land die Fähigkeiten nehmen zu wollen, "Raketen einzusetzen und zu bauen". Auch die Vernichtung der iranischen Marine nannte der US-Präsident als Anliegen - ebenso die Sicherstellung, "dass der weltgrößte Förderer von Terror niemals eine Atomwaffe haben wird". Trump erklärte, der Iran habe die USA angreifen wollen. "Und das wollte ich nicht. Sie hätten angegriffen, wenn wir es nicht getan hätten."
Verteidigungsminister Pete Hegseth stellte das Bombardement als eine Art Antwort auf einen Anschlagsplan [https://www.n-tv.de/politik/Secret-Service-warnte-Trump-vor-iranischem-Mordkomplott-article25094223.html] dar, der 2024 aufgedeckt wurde - also als Prävention, vielleicht auch als simple Rache: "Der Iran hat versucht, Präsident Trump zu töten, aber Präsident Trump hat zuletzt gelacht." Trump selbst sagte zur Tötung von Ajatollah Ali Chamenei: "Ich habe ihn erwischt, bevor er mich erwischt hat." Was heißt, dass der Krieg (auch) aus einem rein persönlichen Anliegen heraus angezettelt worden zu sein scheint.













