
Crack und Prostitution sind Alltag im Frankfurter Bahnhofsviertel
n-tv
Das Gebiet um den Frankfurter Bahnhof ist bekannt für Drogenhandel und hohe Kriminalitätsraten. Doch wie geht es denen, die dort auf der Straße leben?
Das Bahnhofsviertel in Frankfurt gilt als Problembezirk. Kriminalität, Drogendealer und offener Konsum prägen das Bild. Für Besucher und Anwohner gleichermaßen abschreckend. Für die, die auf den Straßen leben ein täglicher Kampf: um den nächsten Kick, ein bisschen Würde und das Überleben.
In einer der Nebenstraßen sitzt am Abend kurz vor der Dämmerung eine Gruppe von fünf Bulgaren, zwei Frauen und drei Männer, vor einem zugesperrten Ladenlokal. Neben ihnen spritzt ein Ladenbesitzer seine Fensterfront mit stinkendem chemischem Reinigungsmittel ab. Die Gruppe stört das nicht. Sie alle sind seit zwei bis fünf Jahren in Deutschland. Hier sind sie dann irgendwie im Bahnhofsviertel gelandet - wie so viele.
