
Corona? Ein Impfstoff gegen den Neoliberalismus muss her
Frankfurter Rundschau
Der Neoliberalismus gilt als Wirtschaftstheorie. In Wahrheit ist er eine toxische Ideologie, die vermeidbare Todesfälle verursacht. Die Kolumne „Gastwirtschaft“.
Alle reden über Covid-19 und Corona. Dabei macht sich schon seit Jahrzehnten ein weitaus gefährlicheres Virus breit, das nun mit einer untherapierbaren Variante massiv die deutsche Bundesregierung befällt. In keiner anderen demokratischen Bundestagspartei hat sich das Neoliberalismus-Virus so stark chronifiziert wie bei der FDP. Aber auch bei den anderen Regierungsparteien, und natürlich auch bei der CDU/CSU, ist die Immunabwehr auch nach jahrzehntelanger Exposition anhaltend schwach.
So wurden die Koalitionsverhandlungen zu einem Super-Spreader-Ereignis. Unübersehbares Symptom: Grobe sozialpolitische Fehler wie die Einführung der kapitalgedeckten Rente und die Beerdigung der Bürgerversicherung.
Gemeinhin gilt Neoliberalismus, der auf das grenzenlose Spiel der Marktkräfte und weitgehende staatliche Zurückhaltung setzt, als Wirtschaftstheorie; tatsächlich handelt es sich aber um eine ziemlich toxische Ideologie. Die Neoliberalismus-Pandemie verursacht Jahr für Jahr Millionen vorzeitige und vermeidbare Todesfälle.

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