
Brände gelegt und Geld verdient? Zwei Fotografen vor Gericht
n-tv
Sie sollen Brände gelegt haben, um mit Fotos davon Geld zu verdienen: Vor dem Landgericht Dessau-Roßlau hat deshalb jetzt der Prozess gegen zwei Männer begonnen.
Sie sollen Brände gelegt haben, um mit Fotos davon Geld zu verdienen: Vor dem Landgericht Dessau-Roßlau hat deshalb jetzt der Prozess gegen zwei Männer begonnen.
Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Vor dem Landgericht Dessau-Roßlau hat ein Prozess gegen zwei Männer begonnen, die Brände gelegt und mit Fotos davon Geld verdient haben sollen. Die Männer sollen unter anderem Waldflächen und Lagerhallen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld und umliegenden Regionen in Brand gesetzt haben. Dabei sollen sie auch in Kauf genommen haben, dass Einsatzkräfte verletzt werden könnten.
Die Männer im Alter von 23 und 33 Jahren arbeiteten den Angaben nach als freie Fotografen, waren also in den Redaktionen nicht angestellt.
Die mutmaßlich von ihnen gelegten Brände hatten laut Polizei und Staatsanwaltschaft für "erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt". Das Feuer sei so gelegt worden, dass sich die Flammen schnell ausbreiteten und die Löscharbeiten erschwert wurden. Durch die Brände ist den Angaben nach ein Sachschaden im mittleren bis hohen sechsstelligen Betrag entstanden.
Die Angeklagten sollen ihre Bilder und Videos etwa an Zeitungen und andere Medien verkauft haben. Durch die Veröffentlichung des Materials sollen die beiden Männer Einnahmen im mittleren vierstelligen Bereich erzielt haben.













