
Bolsonaro schlägt Hilfe aus Argentinien aus
n-tv
Die brasilianische Provinz Bahia wird im Dezember von heftigen Unwettern, Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht. Der rechtsextreme Staatschef verbringt derweil seinen Urlaub im Kreis der Familie. Ein Hilfsangebot aus Argentinien weist Bolsonaro ab.
Trotz der verheerenden Überschwemmungen in Brasilien hat der rechtsradikale Staatschef Jair Bolsonaro erklärt, die angebotene Hilfe aus Argentinien sei derzeit "nicht nötig". Die Hilfe könnte angenommen werden, wenn sich die Bedingungen verschlechterten, erklärte Bolsonaro auf Twitter. Bolsonaro, der wegen seines Umgangs mit der Katastrophe bereits schwer unter Beschuss steht, hat ein gespanntes Verhältnis zu dem linksgerichteten argentinischen Staatschef Alberto Fernández.
Bolsonaro erläuterte, seine Regierung werde "Hilfe und internationale Spenden" annehmen. Als Beispiele führte er Decken und Matratzen einer japanischen Hilfsorganisation an. Von den Überschwemmungen in Brasilien sind 136 Städte und Gemeinden betroffen, vor allem im Bundesstaat Bahia. 24 Menschen kamen bereits ums Leben, 90.000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












