
BND-Analyse: Putins Krieg frisst Russlands halben Staatshaushalt auf
Frankfurter Rundschau
Die Investitionen in die Verteidigung haben seit der Invasion der Ukraine stark zugenommen, wie der deutsche Auslandsgeheimdienst mitteilt.
Moskau – Russland hat im vergangenen Jahr etwa die Hälfte seines Staatshaushalts für das Militär ausgegeben, wie eine Analyse des deutschen Auslandsgeheimdienstes ergibt. Der Bundesnachrichtendienst (BND) stellte zudem fest, dass die tatsächlichen Verteidigungsausgaben Russlands um 66 Prozent höher lagen als offiziell angegeben, wobei die Ausgaben seit der umfassenden Invasion der Ukraine im Jahr 2022 jedes Jahr stark gestiegen sind. Nach der Analyse beliefen sich die tatsächlichen Militärausgaben des Kreml im Jahr 2025 auf rund 250 Milliarden Euro, was ungefähr der Hälfte der gesamten Staatsausgaben und etwa 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes entspricht. Zu Beginn des Krieges machten die Militärausgaben etwa 6 Prozent des BIP aus.













