
Behörden: General in Moskau niedergeschossen
n-tv
Immer mal wieder kommt es in Russland zu Attentaten auf hochrangige Militär-Vertreter: Nun soll in Moskau ein Unbekannter einen russischen General in einem Wohnhaus niedergestreckt haben und dann geflohen sein.
Immer mal wieder kommt es in Russland zu Attentaten auf hochrangige Militär-Vertreter: Nun soll in Moskau ein Unbekannter einen russischen General in einem Wohnhaus niedergestreckt haben und dann geflohen sein.
In Moskau hat es offenbar erneut einen Mordanschlag auf einen hochrangigen russischen Armeevertreter gegeben. Ein Unbekannter habe am Morgen in einem Wohnhaus "mehrere Schüsse" auf den General Wladimir Aleksejew abgegeben und sei dann geflohen, teilte das für schwere Verbrechen zuständige russische Ermittlungskomitee mit. Ein Unbekannter habe "mehrere Schüsse" auf ihn abgegeben und sei dann geflohen, erklärte das Komitee.
Alexejew sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden, hieß es weiter. Das Attentat soll sich im Nordwesten der Hauptstadt ereignet haben.
Die russischen Behörden ermitteln wegen versuchten Mordes. "Ermittler und forensische Experten des Moskauer Ermittlungskomitees arbeiten am Tatort, werten Videoaufnahmen aus und befragen Zeugen", heißt es bei verschiedenen russischen Nachrichtenagenturen. Nach dem Täter werde noch gefahndet.
Aleksejew ist laut seiner Online-Biographie stellvertretender Leiter des russischen Generalstabs. Er war während des syrischen Bürgerkriegs für Geheimdiensteinsätze in Syrien verantwortlich - Moskau hatte den mittlerweile gestürzten Machthaber Baschar al-Assad unterstützt. Nach dem Aufstand der russischen Söldner-Gruppe Wagner gegen die russische Armeeführung 2023 wurde Aleksejew mit den Verhandlungen mit dem damaligen Chef der Wagner-Gruppe, Jewgeny Prigoschin, betraut.













