
Bayerns Exportstärke schwindet im wichtigsten Industriezweig
n-tv
Bayerns Exportbilanz war im vergangenen Jahr positiv - aber das gilt nicht für die größte Industriebranche.
Bayerns Exportbilanz war im vergangenen Jahr positiv - aber das gilt nicht für die größte Industriebranche.
München (dpa/lby) - Bayerns wichtigste Wirtschaftsbranche verliert auf dem Weltmarkt an Boden: Im vergangenen Jahr sind die Exporte der Metall- und Elektroindustrie um 0,3 Prozent auf einen Wert von 148,7 Milliarden Euro gesunken. Das war der zweite Rückgang in Folge, wie die beiden Arbeitgeberverbände bayme und vbm mitteilten.
Zur Metall- und Elektroindustrie gehören unter anderem die Autohersteller und deren Zulieferer sowie der Maschinenbau. Grundlage der Auswertung waren die Daten des Statistischen Bundesamts.
Die bayerischen Exporte insgesamt waren 2025 leicht gestiegen. Die Metall- und Elektrobranche ist der größte Industriezweig im Freistaat und beschäftigt derzeit noch etwa 830.000 Menschen.
Regelrechte Einbrüche gab es bei den Ausfuhren in die zwei größten Wirtschaftsnationen USA und China: Die Exporte in die USA gingen um 11,3 Prozent zurück, in China belief sich das Minus auf 10,4 Prozent. Im US-Geschäft waren die Zollerhöhungen der US-Regierung ein Negativfaktor, in China die von der Pekinger Führung vorgegebene Linie, Importe durch heimische Produktion zu ersetzen.













