
Auf Sachsens größtem See können ab April Schiffe fahren
n-tv
Der Bärwalder See wird für Bootsfahrer einfacher zugänglich: Ab April ist keine Einzelgenehmigung mehr nötig. Es gelten klare Regeln – und geschützte Zonen.
Dresden (dpa/sn) - Ab April können Fahrgastschiffe und Sportboote Sachsens größten See ohne Einzelgenehmigung befahren. Zwei Allgemeinverfügungen der Landesdirektion Sachsen machen die dauerhafte schifffahrtliche Nutzung des Bärwalder Sees in der Lausitz möglich, wie die Behörde mitteilte.
"Das ist ein bedeutender Meilenstein bei der Umwandlung des früheren Tagebaues Bärwalde zu einem überregionalen Zentrum der Erholung und des Wassersports", sagte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion. Zugleich lasse die Freigabe die Lausitz als aufstrebende Wassersport- und Wassertourismusregion noch stärker strahlen. Die Gemeinde Boxberg (Oberlausitz) und die Investoren hätten nun Planungssicherheit bei der Entwicklung weiterer touristischer Angebote.
Aus natur- und artenschutzrechtlichen Gründen dürfen drei Flächen des rund 13 Quadratkilometer großen Gewässers nicht befahren werden. Wie bisher ist in der Seemitte eine trapezförmige Fläche gesperrt. Sperrbereiche gibt es auch an der Westbucht nördlich von Uhyst sowie an der Ostbucht südlich des Boxberger Strandes.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












