
Anti-Terror-Einheit am Triumphbogen im Einsatz
n-tv
Während einer Erinnerungszeremonie greift ein Mann am Triumphbogen einen Gendarm mit einem Messer an. Ein Soldat schießt den mutmaßlichen Täter nieder. Die Polizei sperrt das Areal ab. Frankreichs Innenminister spricht von einem Terrorangriff.
Während einer Erinnerungszeremonie greift ein Mann am Triumphbogen einen Gendarm mit einem Messer an. Ein Soldat schießt den mutmaßlichen Täter nieder. Die Polizei sperrt das Areal ab. Frankreichs Innenminister spricht von einem Terrorangriff.
Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat einen Gendarmen beim Triumphbogen in Paris angegriffen und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm dazu Ermittlungen, wie die Behörde mitteilte. Wie es von der Gendarmerie hieß, wurde der Angreifer angeschossen. Zu den Hintergründen des Vorfalls am frühen Abend konnte ein Sprecher der Gendarmerie zunächst nichts sagen. Der zentral gelegene Platz rund um den Triumphbogen wurde abgeriegelt.
Mehrere Metrolinien halten vorübergehend nicht am Bahnhof Charles-de-Gaulle-Etoile. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez sprach von einem versuchten Angriff auf den Soldaten. Medienberichten zufolge ereignete sich die Tat gegen 18 Uhr, als gerade eine Zeremonie am Denkmal des unbekannten Soldaten vorbereitet wurde. Die sogenannte "Ewige Flamme" befindet sich unterhalb des Triumphbogens und soll an unbekannte und verstorbene Soldaten des Ersten Weltkriegs erinnern.
Nuñez zufolge habe der Mann versucht, jemanden aus der Musikkapelle der Gendarmerie anzugreifen und diesen an der Hand verletzt. Ein weiterer Gendarm habe daraufhin seine Waffe genutzt und den Angreifer niedergeschossen. Der Grund für den Angriff sei bisher nicht bekannt. Der Verdächtige befindet sich dem Innenminister zufolge in einem lebensbedrohlichen Zustand. Der Gendarm soll nicht verletzt sein, berichtete der Sender BFMTV unter Verweis auf Kreise.
Die Tageszeitung "Le Parisien" berichtete, dass es sich bei dem Angreifer um einen Franzosen handele, der bereits in Belgien Polizisten angegriffen hatte. Erst 2025 sei er aus der Haft entlassen worden und werde seitdem überwacht. Eine offizielle Bestätigung von der Polizei gibt es bislang aber nicht.













