Adam Ammour: Die große Chance des dritten Mannes
ZDF
Adam Ammour hat nach Bronze im Zweierbob bei den Olympischen Spielen auch im großen Schlitten Medaillenchancen. Ihm blüht eine goldene Zukunft.
Adam Ammour hat nach Bronze im Zweierbob bei den Olympischen Spielen auch im großen Schlitten Medaillenchancen. Ihm blüht eine goldene Zukunft. Adam Ammour war sehr gerührt, als er am Dienstag nach Platz drei im Zweier-Bob bei den Olympischen Winterspielen mit seiner gerade gewonnen, vor der Brust baumelnden Bronzemedaille über seinen Erfolg sprach. "Das ist unbeschreiblich", sagte Ammour glücklich und nachdenklich zugleich. Die Feierlichkeit dieses Moments hatte ihn ergriffen, auch, weil er ihn mit zwei anderen deutschen Teams begehen konnte. Denn bei der Siegerehrung standen Johannes Lochner und Georg Fleischhauer ganz oben, während Francesco Friedrich und Alexander Schüller Silber gewonnen hatten. "Wir konnten aber auch zeigen, was wir draufhaben", sagte Ammour neben seinem Hintermann Alexander Schaller. Am Samstag und Sonntag kann der 24-jährige Pilot aus Gießen, der für Eintracht Frankfurt startet, noch einmal zeigen, was er und seine drei Anschieber draufhaben. Denn im Vierer-Bob kam Ammour in dieser Saison noch besser zurecht als im kleinen Schlitten. Zweimal konnte er Lochner und Friedrich bezwingen. Einmal - in St. Moritz, kurz vor Beginn der Winterspiele - wurde er zudem Europameister im Vierer und landete dabei klar vor Lochner und Friedrich, den erfolgreichen Veteranen und großen Instanzen dieses Sports. Im großen Schlitten gehört auch Adam Ammours acht Jahre älterer Bruder Issam zum Team Deutschland 3.













