50 Jahre Winter-Paralympics - eine Erfolgsgeschichte
ZDF
Die Winter-Paralympics feiern in Italien ihr 50-jähriges Jubiläum. Alexander Spitz spricht über die radikalen Veränderungen in diesem Zeitraum.
Die Winter-Paralympics feiern in Italien ihr 50-jähriges Jubiläum. Der mehrfache Paralympics-Sieger Alexander Spitz spricht über die radikalen Veränderungen in diesem Zeitraum. Örnsköldsvik - in diesem schwierig auszusprechenden Ort in Schweden fanden 1976 die ersten Winter-Paralympics statt. Unter den 198 Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung kamen damals bis auf sechs Kanadier, einen US-Amerikaner, einen Japaner und einen Ugander alle aus Europa. Nur 37 Frauen nahmen teil. Wettbewerbe gab es im Para Ski Alpin und Para Skilanglauf. Wenn am 6. März die Spiele in Mailand und Cortina beginnen, werden 650 Athletinnen und Athleten in sechs Sportarten in insgesamt 79 Wettbewerben um Gold kämpfen. Zu den beiden Premieren-Sportarten sind inzwischen Para Biathlon (erstmals 1988 bei den Winter-Paralympics), Para Eishockey (1994), Rollstuhlcurling (2006) und Para Snowboard (2014) hinzugekommen. Doch es gab in dem halben Jahrhundert auch jede Menge anderer Veränderungen. Der viermalige Paralympics-Sieger Alexander Spitz resümiert: Der Para-Alpinfahrer Spitz war erstmals 1984 in Innsbruck bei den Paralympics dabei - insgesamt fünfmal. Er gewann mehrere Goldmedaillen und arbeitete später bei Paralympischen Winterspielen als Experte für ZDF und ARD. Bei seiner Paralympics-Premiere als Sportler war der nach Knochenkrebs beinamputierte Spitz gerade 15 Jahre alt. Und erinnert sich daran, dass das deutsche Team vor 42 Jahren am schlechtesten ausgestattet wurde. "Damals gab es noch keine Einkleidung, die heute für die deutschen Sportler gemeinsam für die Olympischen Spiele und Paralympics stattfindet", berichtet Spitz. Anfangs waren auch praktisch alle Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung noch als "Hobby-Athleten" unterwegs. Alexander Spitz war der Mann, der das als Erster in Deutschland änderte. Er wurde von der Sparkasse von der Arbeit freigestellt, finanzierte sich seine Profi-Sport-Karriere selbst mit Sponsoren. Teilweise trainierte der Einbein-Skifahrer sogar mit dem regulären deutschen Alpin-Team um die Olympiasieger Markus Wasmeier oder Katja Seizinger.













