
358 Millionen Euro Corona-Hilfe müssen zurückgezahlt werden
n-tv
Die Linksfraktion in Hamburg kritisiert, Rückforderungen belasteten das Kleingewerbe. Die Wirtschaftsbehörde argumentiert, die Stadt zahle auch Geld zurück.
Hamburg (dpa/lno) - Empfänger von Corona-Wirtschaftshilfen in Hamburg müssen noch 358 Millionen Euro an die Stadt zurückzahlen. Rund 2.000 Forderungen sind offen, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht. Die Forderungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Überbrückungs- und die Neustarthilfe. Zunächst berichtete das "Hamburger Abendblatt".
Wie schon bekannt ist, sind in Hamburg insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro Corona-Hilfe ausgezahlt worden, um Selbstständige und Unternehmen zu unterstützen. Die meisten Anträge hat die zuständige Investitions- und Förderbank zwischen 2020 und 2022 bewilligt.
Die Linksfraktion kritisiert, dass die bestehenden Rückforderungen das Kleingewerbe belasteten. "Diese oft sehr rigiden Rückforderungen sind der völlig falsche Weg", sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Xenija Melnik.













