
„Wir kannten Teheran, wie wir Jerusalem kannten“: Israels jahrelange Geheimoperation hinter Chameneis Tötung
Frankfurter Rundschau
Fast alle Teheraner Verkehrskameras waren jahrelang gehackt – so kannten Israels Geheimdienste Chameneis Leibwächter, Routen und Gewohnheiten.
Teheran – Der Iran-Krieg geht in die zweite Woche. Obwohl man bereits am ersten Tag des Krieges den obersten Führer des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, töten konnte, ist eine Deeskalation des Konfliktes nicht in Sicht. Die gezielte Tötung des iranischen Oberhauptes war eine penibel ausgeklügelte Operation und kein Zufallstreffer: gehackte Kameras, Leibwächterrouten, gestörter Mobilfunk. US-Medienberichten zufolge verschaffte sich der israelische Geheimdienst unter anderem Zugriff auf das weitverzweigte Netz von Straßenüberwachungskameras in Teheran. Ein entscheidender Hinweis auf Chameneis Aufenthaltsort kam vom US-Auslandsgeheimdienst CIA.













