
„Ursonate“ in der Romanfabrik – Die kluge Ordnung der Anarchie
Frankfurter Rundschau
Kurt Schwitters’ ewig aktuelle „Ursonate“ gelingt in der Frankfurter Romanfabrik.
Die Welt spielt verrückt – das trifft heute nicht minder zu als in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Unter dem Eindruck der Schrecken des Ersten Weltkriegs schuf Kurt Schwitters in den Jahren 1923 bis 1932 die „Ursonate“ – oder „Sonate in Urlauten“ -, eines der berühmtesten Werke des Dadaismus, jener Kunstbewegung, die zwischen Zürich (dem Ort des Ursprungs im Cabaret Voltaire), Berlin, Hannover und Köln sowie Paris und New York Hans Arp zufolge „eine elementare Kunst“ suchten, „die den Menschen vom Wahnsinn der Welt heilen soll“.
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